Start:
Autobahnausfahrt Bozen Nord
Kurzbeschreibung:
Auf wenig befahrenen Strassen abseits der bekannten Touristenrouten führt die Tour von Bozen durch das Sarntal auf das Penser Joch, über den Jaufenpass ins Passeirertal. Von Meran führt die Route über Mölten und Jenesinen zurück nach Bozen
Beschreibung:
Fahren Sie von Steinegg hinunter nach Blumau und weiter in Richtung Bozen.
Nach der Agip Tankstelle (nach der Autobahnausfahrt Bozen Nord) rechts abbiegen und den Wegweisern in Richtung Ritten folgen. Vom Bozner Vorort Rentsch führen schön geschwungene Kurven führen zwischen Weinreben hinauf nach Lengmoos. Immer wieder hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Dolomitenberge: Schlern, Rosengarten, Latemar, Schwarz- und Weißhorn.
In Lengmos biegen Sie links in Richtung Oberinn ab, die Strasse wird nun schmäler. Von Wangen kommt man über eine recht abenteuerliche Strasse hinunter in das Sarntal. Hier ist Vorsicht geboten, denn die Strasse ist schmal und oft unübersichtlich.
Unten im Sarntal hat die Kurverei jedoch ein Ende. Bei der Würstelbude biegen Sie rechts ab und fahren durch das Tal in Richtung Penserjoch. Einige Kurven gibt es vor Sarnthein, dem größten Ort im Sarntal, sonst verläuft die Strecke die nächsten 20 km sehr geradlinig bis nach Pens. Auch die nächsten Serpentin bis zum Joch lassen sich zügig abfahren, auch weil hier selten Autos unterwegs sind. Auch die Motorradfahrer darf man hier ruhig grüßen, ohne einen Krampf im linken Arm zu bekommen.
Auf dem Penserjoch (2215) hat man einen fantastischen Blick auf die umliegenden Berge wie die Stubaier- und Zillertaler Gletscher. Es schaut etwas karg aus hier oben, es ist bei weitem nicht so schön wie in den Dolomiten, aber hier ist es viel ruhiger.
Die Abfahrt hinunter nach Sterzing ist dann schon interessanter. Viele Kurven und 4 Spitzkehren mit sehr engem Radius führen hinunter ins Wipptal.
Nach wenigen Kilometern verlassen wir das Tal wieder um den nächsten Pass zu erklimmen. Die vielen schön gewundenen Kurven und 8 Spitzkehren sind ein Genuss für jeden Motorradfahrer. Durch den Wald hat man immer wieder einen schönen Ausblick auf das Ridnauntal und auf die Stubaier Gletscher mit dem höchsten Berg, dem Zuckerhütl (3505).
Kurz nach dem Jaufenpass (2100) hat man einen atemberaubenden Blick hinunter ins Passeirertal. Absolut Top ist die Aussicht auf Ötztaler Alpen, Texelgruppe und Stubaier Gletscher.
Aufpassen muss man auf der Abfahrt hinunter nach St. Leonhard, denn die Strasse mit ihren 15 Serpentinen und noch mehr Kurven, weißt einige Engstellen auf. Im Herbst 2004 wurde die Strasse jedoch an vielen Stellen verbreitert. Der obere Teil der Strecke wurde mit vielen Serpentinen in den fast senkrecht abfallenden Berg gebaut. Die Strasse ist noch breit, wird aber bald recht schmal und an einigen Stellen muss man sich schon ganz dünn machen wenn ein Bus kommt. Die Abfahrt macht aber einen riesigen Spaß.
In St. Leonhard hat man noch die Möglichkeit auf das 30 km entfernte Timmelsjoch hinauf zu fahren.
St. Leonhard ist die Heimatstadt des Südtiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer. In dem gleichnamigen Restaurant ist auch ein kleines Museum eingerichtet.
Weiter geht die Fahrt, auf langgezogenen Kurven und den vielen Geraden, nach Meran.
Dort ist wie üblich die Hölle los, also nix wie weg von hier. Zuerst geht es in Richtung Falzeben zügig bergauf, ab Hafling führt dann eine schöne Panoramastrasse nach Mölten und weiter nach Jenesien.
Auf dem schmalen Sträßchen ist wenig Verkehr, am ehesten trifft man Motorradfahrer, die diese Route gerne abfahren. Immer wieder hat man herrliche Ausblicke in das Etschtal und bald tauchen auch wieder die Dolomitenberge vor uns auf.
Zwischen dem wunderschönen Dörfchen Flaas und Jenesien befindet sich der Gasthof Tomanegger. Capuccino und Aussicht auf die Dolomiten sind erste Sahne.
Von Jenesien führt die Strasse hinunter nach Bozen zum Ausgangspunkt der Tour nach Steinegg zurück.
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