Kurzbeschreibung:
Der Monte Pasubio (2235m) war im Ersten Weltkrieg Schauplatz blutiger Kämpfe. Ach heute noch sieht man am Passo Pian delle Fugazze Stellungen des Krieges. Von Rovereto führt die Route über die rechte Seite des Tales Vallarsa über viele kurvige Sträßchen und Pässe nach Valli del Pasubio und Recoaro. Nach einer Schleife kommt man wieder nach Valli del Pasubio zurück, dann folgen die Highlights der Tour: die Pässe Xomo und Barcola. Die Tour klingt dann gemütlich aber immer noch kurvenreich über Terragnolo aus und endet in Rovereto.
Beschreibung:
Von der Autobahnausfahrt Rovereto Nord führt, durch das Vallarsatal, eine kurvige Strasse hinauf zum Passo Pian delle Fugazze.
Der Passo Pian delle Fugazze (siehe Bericht: die Schlacht um den Monte Pasubio) ist als Pass wenig interessant, die Abfahrt hinunter nach Valli del Pasubio ist aber mit seinen 16 Kehren ein besonderer Leckerbissen.
In Valli del Pasubio zweigt rechts die Strasse in Richtung Recoaro ab. Die Strasse führt hinauf zum Passo Xon. Die ersten Kilometer sind noch recht langweilig, dann aber jagt eine Spitzkehre die nächste. Auch die Abfahrt ist eine wilde Kurverei und erreicht kurz vor Recoaro seinen Höhepunkt.
Bei der Tourenaufzeichnung hat sich ein Sattelschlepper trotz Verbot über diesen Pass gewagt und ist in einer der letzten Kehren vor Recoaro hängen geblieben.
In Recoaro führt uns der Weg weiter nach Maglio, einem Vorort von Valdagno. Links zweigt hier eine schmale Gasse in Richtung Passo dello Zovo ab. Diese Passstrasse ist nicht so kurvenreich wie seine Vorgänger, aber der Passo lässt sich zügig abfahren.
Erst vor Schio kommen mehrere Spitzkehren.
In Schio folgen Sie den Hinweisen nach Rovereto.
Kurz vor Valli del Pasubio muss man aufpassen, denn rechts zweigt ein Sträßchen zum Passo Xomo ab. Leider fehlt das Hinweisschild „Passo Xomo“, auf der rechten Seite stehen einige Schilder: ein gelbes mit “Agriturismo ai Giotti”, weiß mit blauer Schrift “Trattoria ai corzati” und ein großes mit mehreren Ortschaften darunter „Rovereto und Pieriboni“. Folgen Sie dem einspurigen Sträßchen bergauf, nach einem Kilometer geradeaus in Richtung Q.re Collo. Die Strasse ist absolut genial zu fahren, 17 Serpentinen führen hinauf zum Pass. Am Pass angelangt führt die Strasse über 7 Serpentinen hinunter nach Posina, wo schon der nächste Pass auf uns wartet.
Von Posina, einem kleinen Dörfchen schlängelt sich die schmale Strasse durch das Tal und windet sich dann am Talende in 19 Spitzkehren hinauf auf den Pass. Atemberaubend. Der Passo della Barcola ist ein richtige Pass, flankiert von zwei Bergrücken.
Auch die Abfahrt hinunter nach Terragnolo ist recht abenteuerlich. Nach einigen Serpentinen, Vorsicht das Gestein bröckelt hier überall auf die Strasse, verläuft die Strasse am Berg entlang hinunter nach Terragnolo. Die Strasse ist breit,man kann recht zügig fahren, es gibt aber immer wieder Engstellen an den Felsen entlang auf die man aufpassen muss.
In Terragnolo biegen sie links ab und fahren zurück nach Rovereto wo sie den Hinweisschildern zur Autobahnausfahrt Rovereto Nord folgen.
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